Wechselrichter für Photovoltaikanlagen (PV) vom Fachgroßhändler

Ein netzgebundener Wechselrichter ist das Kernstück einer Photovoltaikanlage. Diese wird auch Photovoltaikanlage (PV) genannt und produziert Gleichstrom. Zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz und zum Betrieb der meisten Elektrogeräte wird aber Wechselstrom benötigt. Der Wechselrichter wandelt den Solarstrom der Photovoltaikanlage in Wechselstrom um.

Für netzgebundene Photovoltaikanlagen haben wir PV-Wechselrichter der folgenden Markenhersteller im Sortiment: DELTA, AEG Industrial Solar, Fronius, SMA, KOSTAL und SAJ. Alle von uns angebotenen Geräte besitzen einen maximalen Wirkungsgrad für langfristig hohe Erträge. Dies gilt sowohl für die einphasigen als auch die dreiphasigen Wechselrichter, mit und ohne Transformator.

Wechselrichter 1
Wechselrichter 2
Wechselrichter 3
Wechselrichter 4
Wechselrichter 5
Wechselrichter 6

Die Funktion des Wechselrichters

Die Gleichspannung des Solarstroms ist durch eine konstante Stärke und Richtung gekennzeichnet. Wechselspannung ist aber sinusförmig. Um die Gleichspannung der Photovoltaikanlage in Wechselspannung zu verwandeln, wird ein Verfahren genutzt, das „Pulsweitenmodulation“ genannt wird. Dabei wird die Gleichspannung „zerhackt“ und teilweise in ihrer Richtung gedreht. Die durch das Zerhacken entstehenden Pulse werden anschließend gemittelt und gefiltert. Dies geschieht mit Hilfe von komplexen elektronischen Schaltungen. Das Ergebnis ist eine Wechselspannung mit einer Frequenz von 50 Hz.

Welche Aufgaben erfüllt das Gerät?

Der PV-Wechselrichter dient nicht nur zur Herstellung von Wechselstrom aus Solarstrom. Eine weitere wichtige Komponente des Gerätes ist das sogenannte MPP-Tracking. MPP ist die Abkürzung für Maximum Power Point. Die elektrischen Eigenschaften einer Photovoltaikanlage ändern sich mit der Stärke und Richtung der Sonneneinstrahlung und der Temperatur. Das MPP-Tracking sorgt nun dafür, dass die Solaranlage immer im optimalen Bereich arbeitet. Damit ist es wesentlich für den Wirkungsgrad der PV-Anlage. Die Solarenergie wird nie zu 100 % in Strom umgewandelt. Ein guter, heute üblicher Wert für den Wirkungsgrad ist 98 % bis 99 %.

Welche Arten von Wechselrichtern gibt es?

Für die Geräte gibt es die folgenden Einteilungen:

  • Einphasig Wechselrichter:

    Bei einphasigen Geräten wird die in Strom umgewandelte Solarenergie über eine Leitung transportiert. Einphasige Geräte haben deshalb meist eine geringere Leistung. Dafür sind weniger Bauteile erforderlich, wodurch die Geräte preiswerter sind.

  • Dreiphasig Wechselrichter:

    Bei dreiphasigen Geräten wird der Strom über drei Leitungen transportiert. Bei Geräten mit höheren Leistungen müsste für eine einphasige Lösung hochwertige, entsprechend teure Leistungselektronik verbaut werden. Dies wäre teurer als die dreiphasige Lösung. Daher sind Geräte mit Leistungen über 5 kW meist dreiphasig.

  • Modulwechselrichter:

    Hier hat jedes Modul der PV-Anlage seinen eigenen Solar-Wechselrichter. Das ist zwar vergleichsweise teuer, bietet aber Vorteile. Jedes Modul der PV-Anlage kann einzeln angesteuert werden. Dies ist beispielsweise im Fehlerfall nützlich. Da Modulwechselrichter im Allgemeinen keine Blindleistung produzieren, sind sie nur für Anlagen mit einer begrenzten Leistung zugelassen.

  • Stringwechselrichter:

    Ein String ist die Reihenschaltung mehrerer Solarmodule. Stringwechselrichter werden für größere Photovoltaik-Anlagen verwendet. Sie können den Strom ein- oder dreiphasig einspeisen, da sie sowohl Wirk- als auch Blindleistung produzieren.

  • Zentralwechselrichter:

    Dies sind Geräte für große gewerbliche Photovoltaik-Anlagen. Über sie können mehr als 12 Strings geschaltet werden.

  • Hybridwechselrichter:

    Eine Kombination eines PV-Wechselrichters und eines Batterie-Wechselrichters. Damit ergibt sich eine größere Strom-Versorgungssicherheit.

  • Batteriewechselrichter:

    Diese Wechselrichter werden bevorzugt in AC-gekoppelten Systemen installiert, um Batterien aufladen zu können.

Was muss bei der Wahl eines Wechselrichters beachtet werden?

Eine Photovoltaikanlage sollte nach Möglichkeit unter einer Neigung von 35 ° nach Süden ausgerichtet sein. Dies ergibt die beste Ausbeute an Solarstrom. Für die Leistung der Anlage ist aber auch die Wahl des richtigen Solar-Wechselrichters entscheidend. Die Nennleistung der Solaranlage kann bis zu 10 % über der Nennleistung des Solar-Wechselrichters liegen. Ist sie noch höher, kann ein Teil der Solarenergie nicht umgewandelt werden und geht somit verloren. Wichtig ist außerdem, dass die maximal auftretende Gleichspannung der PV-Anlage nie größer wird, als die zulässige Eingangsspannung des Solar-Gleichrichters.