Solarstromspeicher für Photovoltaik Anlagen

Sowohl aus Umweltschutz- als auch aus Kostenersparnis-Gründen erfreut sich die eigene PV-Anlage weiterhin großer Beliebtheit, auch wenn die Einspeisevergütung für Solarstrom drastisch gesunken ist. Aber gerade deshalb lohnt sich die Anschaffung eines Solarspeichers. Speicher für Photovoltaikanlagen ermöglichen eine effiziente Speicherung des produzierten Solarstroms. Durch Solaranlagen mit Speicher wird ein preiswerter Eigenverbrauch zu jeder Tages- und Nachtzeit ermöglicht und die Unabhängigkeit vom öffentlichen Netz erhöht. Neben unserem eigenen PV Montagesystem führen wir PV Komponenten führender Hersteller wie beispielsweise AEG Industrial Solar, SMA, KOSTAL, FRONIUS, SAJ oder BYD.

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Wozu dient ein Solarspeicher?

Diese Komponente der Photovoltaik Anlage dient dazu, den Solarstrom zu speichern. Ohne den Solarspeicher müsste der produzierte Solarstrom direkt verbraucht oder in das öffentliche Netz eingespeist werden. Die direkte Nutzung ist oft nicht oder nur teilweise möglich, weil die Photovoltaik den meisten Strom tagsüber produziert. Der Strombedarf steigt aber erfahrungsgemäß gegen Abend an. Die Einspeisevergütung für Solarstrom ist aber wesentlich geringer als der Bezugspreis. Daher ist es wirtschaftlich ungünstig, tagsüber Strom einzuspeisen und ihn abends aus dem Netz zu beziehen. Ein entsprechender Speicher erhöht die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik Anlage erheblich.

Die Systemarten der Solarstromspeicher

Für die Geräte gibt es die folgenden Einteilungen:

  • AC-Speichersystem

    Das AC steht für Alternating Current = Wechselstrom. Das ist der Strom, der in Deutschland mit einer Frequenz von 50 Hz in dem öffentlichen Netz zur Verfügung steht. Auch die meisten Elektrogeräte benötigen Wechselstrom. Die Photovoltaik Anlage produziert aber Gleichstrom. Ein Wechselrichter macht aus diesem Gleichstrom Wechselstrom. Das AC-Speichersystem wird separat an das lokale Netz angeschlossen, in dem sich auch der Wechselrichter der Solaranlage befindet. Es besitzt einen eingebauten Wechselrichter, der aus der Wechselspannung wieder Gleichspannung macht., die dann gespeichert wird. Durch die zweifache Umwandlung des Stromes entstehen höhere Verluste als bei einem DC-System. Der Vorteil liegt darin, dass diese Systeme problemlos in die Photovoltaik Anlage nachgerüstet werden können.

  • DC-Speichersystem

    Das DC steht für Direct Currrent = Gleichstrom. Diese Systeme werden vor dem Wechselrichter eingebaut. Sie haben den Vorteil geringerer Umwandlungsverluste, da der Strom nur einmal bei der Abgabe aus dem Speicher umgewandelt wird.

  • PV Batteriespeicher

    Wenn Sie einen Solarspeicher kaufen wollen, können Sie zwischen Blei-Gel-, Blei-Säure und Lithium-Ionen-Akkus wählen. Blei-Akkus haben den Vorteil der sehr geringen Selbstentladung. Durch diese geringen Ladungsverluste erreichen diese Solarspeicher einen Wirkungsgrad von 80 %. Allerdings werden sie mittlerweile immer mehr von Lithium-Ionen-Akkus verdrängt.

Vorteile Lithium-Ionen Solar Batteriespeicher:

  • Sie haben mit 15 bis 20 Jahren eine längere Lebensdauer als Blei-Akkus.
  • Sie haben eine sehr hohe Zyklenfestigkeit. Dies bedeutet, dass sie bis zu 10.000 Lade- und Entladevorgänge vertragen.
  • Lithium-Ionen Batteriespeicher besitzen eine Entladetiefe von 100 %, während Blei-Akkus nur ungefähr 50 % vertragen.
  • Ihr Systemwirkungsgrad von 90 % erlaubt eine kleinere Dimensionierung der Solaranlage, da nur wenig Strom verloren geht.
  • Im Gegensatz zu Blei-Akkus gasen sie nicht aus. Daher müssen sie auch nicht in einem belüfteten Raum platziert werden.

Einbau der Stromspeicher für Photovoltaik

Die meisten Speicher lassen sich problemlos in bestehende PV-Anlagen integrieren. Eventuell muss der Wechselrichter ausgetauscht werden. Allerdings sind die meisten Solarspeicher relativ groß.

Speicherkapazitäten

Um die passende Speicherkapazität zu ermitteln, müssen Sie zuerst den täglichen Stromverbrauch berechnen. Den jährlichen Stromverbrauch können Sie als Durchschnitt der letzten fünf Jahre ermitteln.

Wäre dieser beispielsweise 6.000 kWh, rechnen Sie weiter:

6.000 kWh / 365 Tage = 16,44 kWh/Tag.

Gehen wir davon aus, dass ungefähr 2/3 dieses Verbrauchs aus dem Speicher kommen soll, ergibt sich:

16,44 kWh * 0,66 = 10,8 kWh.

In diesem Fall würde ein Speicher mit der Kapazität von 10 kWh ausreichen.