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2010

21.12.2010: Wir firmieren um: TriEnergy GmbH wird zu TRITEC Logistics GmbH

17.11.2010: Werden Sie Stromproduzent - profitieren Sie von Photovoltaik

12.11.2010: Ende der Wechselrichter-Knappheit

12.11.2010: Sunways neuer Wechselrichter-Lieferant

11.11.2010: Kaco im Photon Test

10.11.2010: TRI-ROOF TÜV-zertifiziert und ab Dezember verfügbar

10.11.2010: TRI-ROOF mit TRI-DESIGN auslegen

05.11.2010: Schweizer Solarpreis für Anlagen mit Kyocera Modulen von TRITEC

29.10.2010: Der TRI-KA wurde von Photon Profi getestet

28.09.2010: SolarWorld weiht neues Forschungs- und Entwicklungszentrum ein

20.09.2010: Kompetenz zeigen mit dem neuen Kennlinienmessgerät TRI-KA

08.09.2010: Innovativ ist, wer bestehende Regeln neu denkt und so Neues schafft

06.09.2010: TRITEC startet neue Präsentationsplattform für PV-Anlagen

27.08.2010: In der Photovoltaik ist Innovation ein Prozess, der die Zeit bis zur Netzparität sukzessive verkürzt

30.07.2010: Eine Innovation ist etwas Neues, von dem man sich wesentliche Verbesserungen verspricht

21.07.2010: Neue Wechselrichter im Sortiment

20.07.2010: TRITEC unterstützt autonome Stromversorgung in Madagaskar

12.07.2010: TRITEC gewinnt KYOCERA Distributor Award 2009

09.07.2010: TRITEC Kraftwerk für die Robert Thoma GmbH (Rotho)

09.06.2010: Innovation ist ausgewählter Nutzen, den kein anderer schafft

02.06.2010: TRI-ROOF: Das flexible Dachintegrationssystem von TRITEC

28.04.2010: TRITEC ist Sponsor der europäischen Solartage in Deutschland, Frankreich und der Schweiz

19.04.2010: SolarWorld und SCHOTT Solar Testsieger

16.04.2010: Auslegungssoftware TRI-DESIGN

02.04.2010: Das neue Kennlinienmessgerät TRI-KA: Optimale Anlagen für optimale Erträge

04.03.2010: Bundeskabinett beschließt Kürzung der Solarförderung

04.02.2010: TRITEC unterstützt die bundesweiten Aktionen des Bundesverband Solarwirtschaft (BSW)

26.01.2010: TRITEC Veranstaltungen und Schulungen

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Bundeskabinett beschließt Kürzung der Solarförderung

Das Bundeskabinett hat gestern Vormittag, dem 03.03.10 der geplanten Kürzung der Solarförderung zugestimmt und eine entsprechende Formulierungshilfe für den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beschlossen. Die Fraktionen von Union und FDP werden diesen Entwurf noch im März als eigenen Gesetzentwurf in das parlamentarische Verfahren einbringen.

Folgende Regelungen sollen zum 1. Juli in Kraft treten:

  • Die Vergütung für Dachanlagen wird zusätzlich einmalig um 16 Prozent gesenkt.
  • Die Vergütung bei Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen wird um 11 Prozent und für sonstige Flächen um 15 Prozent reduziert.
  • Die Grenze für das jährliche Ausbauvolumen wird von 1.700 Megawatt auf 3.500 Megawatt angehoben.
  • Die jährliche Absenkung der Vergütung wird stärker an das Marktwachstum angepasst. Werden 3.500 Megawatt überschritten, sinken die Vergütungssätze zum Jahresende 2010 um 2 Prozentpunkte und 2011 um 3 Prozentpunkte je 1.000 Megawatt zusätzlichem Marktvolumen über den im EEG regulär vorgesehenen Degressionssatz von 9 Prozent hinaus. Unterschreitet das Marktwachstum die Untergrenze von 2.500 Megawatt sinken die Vergütungssätze langsamer.
  • Freiflächenanlagen auf Ackerflächen sollen nicht mehr gefördert werden.
  • Für Freiflächenanlagen auf allen Flächenkategorien, die sich in der Planung befinden und die nicht bis zum Inkrafttreten des Gesetzes in Betrieb genommen sind, wird eine Übergangsregelung geschaffen: Die Anlagen, für die bis Ende 2009 ein Bebauungsplan besteht, dürfen bis Ende 2010 realisiert werden. Die einmalige Absenkung der Vergütung wird für diese Anlagen ausgesetzt.
  • Gewerbe- und Industriegebiete sowie Flächen entlang von Autobahnen und Bahntrassen (im Abstand von 100m zur Fahrbahn) sollen als Flächenkategorien in das EEG aufgenommen werden.
  • Der Anreiz der Eigenbedarfsförderung für Privathaushalte, die Solarstrom nicht ins Netz einspeisen sondern selbst verbrauchen, wird von 3,6 auf 8 Cent pro Kilowattstunde erhöht.

Der Gesetzentwurf wird nun in den kommenden Wochen im parlamentarischen Verfahren im Bundestag beraten. Dabei hält der Widerstand in den Ländern, der Opposition und dem Branchenverband des BSW-Solar und den Mitgliedsunternehmen weiter an. »Eine zu abrupte und drastische Kürzung birgt die Gefahr schwerer Marktverwerfungen und bedeutet den Verlust wertvoller Arbeitsplätze in einer hochmodernen Branche«, warnte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Auch Brandenburg und Thüringen kritisierten die Pläne.

Mehr zum Thema Eigenverbrauch erfahren Sie im Hintergrundpapier Direktverbrauch (PDF, 160 KB)

Kommentar des Bundesverbands für Solarwirtschaft: Solare Zukunft Deutschlands gefährdet

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